Wichtige Informationen über Toaster

toastJede Platte ist gleichmäßig goldbraun geröstet – im Test der Toaster. Von einigen Geräten kommt der Toast mal bleich, mal dunkel. Einige Scheiben sind noch labberig am Rand, bereits stark geröstet in der Mitte. Von 17 Toaster im Test sind nur 5 gute (Preise: 15 bis 126 Euro). Einige Braten uneben oder nicht schieben fertig Scheiben bis weit genug. Ganz klar, ein Mittelpreis-Markengerät landet. Zwei Toaster machen Flächen oder Griffe viel zu heiß.

Getestete Produkte: Liste aller 17 Produkte

Im Mittelpunkt des Tests stellen die Tester zunächst fest, ob die Geräte unterschiedliche, genießbare Toastgrade erzeugen – von leicht geröstet bis dunkelverkrustet. Ergebnis: Bei mehreren Modellen bleibt der Toast auf den ersten Schritten in den letzten Schritten hell und verkohlt.

Tipp: Toast gehört zum Müll. Beim Rösten wird Acrylamid hergestellt. Die Substanz produzierte Krebs in Tierversuchen und beschädigte den Genotyp. Je dunkler geröstet, desto stärker wird das Brot beladen.

Toastscheiben schwer zu entfernen

Fertig Toast schieben alle Teststücke automatisch nach oben – viele aber nicht weit genug. Die Anforderungen an die Dichtheitsprüfung (GS-Zeichen) erfordern, dass die Scheiben mindestens zwei Zentimeter über der Oberkante des Toasters vorstehen. Gut zwei Drittel der Geräte nicht. Der beim Rösten geschrumpfte Toast sticht überhaupt nicht oder gar nicht auf.

Verbrennungsgefahr

Obgleich die Scheiben mit fast allen Toastern mit dem Brotheber nach oben gedrückt werden können, aber mit mehreren Geräten macht dies wenig – im schlimmsten Fall brennen die Benutzer an den heißen Schlitzfingern. Bei einer Vorrichtung besteht auch ein Verbrennungsrisiko auf den Metallaußenflächen. Sie erreichen mehr als 90 Grad. Das Prüfungsurteil ist daher: mangelhaft.

Befestigung:

Bei Röstgrad einstellen ermittelten wir, ob der Regler sinnvolle Bräunungsgrade liefert und ob sich eine mittlere Bräunung einstellen lässt. Wir prüften für jede Röststufe in Anlehnung an Farbtonkarten nach BS 3999-5C plus Zwischenstufen nach NCS-Farbtonkarte Din EN 60350, wie gleichmäßig die Scheiben in sich und untereinander bräunen und wie konstant der Röstgrad bei fünf aufeinanderfolgenden Toastdurchgängen bleibt. Beim Aufwärmen ermittelten wir, ob der Toast nachbräunt, bei Auftauen, ob sich gefrorene Scheiben mittelbraun rösten lassen. Bei Aufbacken von Brötchen beurteilten wir Konstruktion und Stabilität des Aufsatzes und das Röstergebnis. Bei Röstdauer maßen wir, wie lange es dauerte, zwei Scheiben bis zum mittleren Röstgrad zu toasten.

Handhabung:

Fünf Nutzer bewerteten die Gebrauchsanleitung in Anlehnung an EN 82079. Die erforderlichen Sicherheitshinweise wurden in Anlehnung an EN 60335-2-9 bewertet siehe hier. Zudem beurteilten die fünf Nutzer, wie gut sich unter anderem Griffe, Brotheber und Brötchenaufsatz bedienen lassen. Bei Brot entnehmen bewerteten wir, wie weit fertige Scheiben aus dem Gerät ragen – gemäß der GS-Vorgaben (Geprüfte Sicherheit) entsprechend der EK1 / AG2 Hilfestellung zur Umsetzung des CENELEC-Leitfadens 29. Hinzu bewerteten wir die Liftfunktion. Wir prüften, wie gut die Toaster zu reinigen sind.

Sicherheit:

Wir prüften die elektrische Sicherheit in Anlehnung an die Din EN 60335-2-9 / A13: 2010. Die Temperaturen berührbaren Flächen in Anlehnung an die Din EN 60335-2-9 / A13: 2010 gemessen und den Ansprüchen des GS-Zeichens beurteilt .

Weitere Infos auf: http://www.toaster-tests.com

Haltbarkeit und Verarbeitung:

Im Dauertest durchliefen die Geräte 2 000 Toastzyklen und 500 weitere, die Tester nach. 30 Sekunden pro Hand abbrachen. Zudem beurteilten wir die Verarbeitungsqualität.

Umwelteigenschaften:

Wir bewerteten den Stromverbrauch beim Rösten und im ausgeschalteten Zustand. Fünf Benutzer beurteilten das Geräusch, das die Toaster beim Auswerfen machen.

Abwertungen

Bewerteten die Temperaturen berührbaren Flächen. Bei mangelhafter Sicherheit konnte das Test-Qualitätsurteil nicht besser sein. War die Note für den Regler. Lautete die Note für Brot entnehmen mangelhaft, konnte die Handhabung maximal 1,5 Noten besser sein. Bei ausreichender Haltbarkeit konnte das Test-Qualitätsurteil maximal eine halbe Note besser sein.

Bezzera BZ10 im Vergleich mit der Rancilio Silvia Espressomaschine

coffee-1030971_640Die Bezzera BZ10 und die Rancilio Silvia

Wer Wert auf hochwertigsten Kaffe legt, sollte sich eine Siebträgermaschine kaufen. Diese ermöglichen durch die manuelle Kontrolle vieler Parameter einen erstklassigen und fein abgestimmten Kaffee. Da Kaffee eines der beliebtesten Getränke ist, gibt es zahllose Kaffeemaschinen auf dem Markt. Nicht alle genügen den Ansprüchen echter Genießer. Im Folgenden sollen zwei besonders gute und bei Kennern geschätzte Modelle verglichen werden.

Die Verarbeitung unterscheidet sich bei beiden Geräte wenig. Das Gehäuse besteht aus robustem und edlem Edelstahl, wobei die Bezzera BZ10 etwas größer und mit 19 kg bzw. 5 kg mehr Gewicht massiver gebaut ist als die Rancilio Silvia. Auch das Volumen des Wassertanks ist mit 3 L bei der Bezzera um gut einen halben Liter größer.

Rancilio Silvia

Die Rancilio Silvia besteht aus hochwertigen Materialien wie einem Messingkessel, einer Stahlheizung und Siebträgern aus Chrom. Sie ist sehr durchdacht konzipiert, sodass etwaige Reparaturen sehr einfach durchzuführen sind und beispielsweise die Heizung vom Boiler getrennt ausgetauscht werden kann. Mit einer Leistung von 1.100 Watt und einem Arbeitsdruck von 9,5 – 11 bzw. maximal erreichbaren 15 bar bietet das Gerät beste Vorraussetzungen um ein Maximum an Geschmack aus dem Kaffeepulver zu gewinnen.

Ein Merkmal, das wichtig für den Vergleich ist: Es handelt sich hier lediglich um einen Einkreiser Kaffeeautomaten. Das bedeutet, dass sowohl das Brühwasser, als auch der Dampf im selben Kreislauf erzeugt werden. Die Konsequenz daraus ist, dass die häufige Erzeugung von Kaffeekreationen mit Schaum vergleichsweise lange dauert. Für die Erzeugung von Dampf sind höhere Temperaturen notwendig, als das Wasser zum Aufbrühen haben muss. Deshalb muss nach jeder Schaumerzeugung der Kessel zunächst entlüftet werden und das Wasser zunächst auf Brühtemperatur abkühlen. Ob es sich dabei um einen Nachteil handelt, muss jeder für sich entscheiden, da dies selbstverständlich von der bevorzugten Kaffeevariation abhängt.

Weitere positive Eigenschaften sind die Tassenvorwärmfunktion, ein Sicherheitstermostat für die Kaffee- und die Dampftemperatur sowie ein ausgeklügeltes Ventilsystem und das Vorhandensein einer Aufheizkontrollleuchte.

Die Bedienung ist sehr einfach und die Dampfregelung erfolgt über ein Drehventil. Die Reinigung ist dank der durchdachten Konstruktion ebenfalls sehr einfach und trägt zu einer langen Haltbarkeit bei.
Preislich liegt die Rancilio Silvia bei rund 550EUR.

Bezzera BZ10

coffee-1283796_640Mit einer Leistungsaufnahme von 1.500 Watt ist das Gerät etwas leistungsstärker, wodurch sowohl Wasser als auch Dampf schneller, genauer gesagt in 12 Minuten nach dem Einschalten, auf die gewünschte Temperatur zu bringen sind. Die benötigte Hitze wird von einer elektrischen Heizung erzeugt. Der maximale Druck liegt ebenfalls bei 15 bar, der Arbeitsdruck ist mit 9 – 12 bar etwas höher. Dadurch hebt sich die Bezzera in der Gesamtleistung deutlich hervor und bietet die Möglichkeit noch mehr Geschmack aus dem Kaffeepulver zu gewinnen.

Da es sich um einen Zweikreiser handelt, bietet das Gerät Vorteile. Da der Dampf in einem eigenen Kreislauf erzeugt wird, wird die Temperatur dauerhaft aufrecht erhalten und ohne Abkühlphase schaumige Kaffeekreationen zu erzeugen. Zusätzlich fällt das Kesselvolumen positiv auf, das mit 1,5 Litern fünfmal so groß ist wie bei der Rancilio Silvia.

Ein herausragendes Merkmal sind die zwei Manometer welche den Kesseldruck und den Pumpendruck anzeigen und dadurch eine sehr präzise Kontrolle der wichtigen Parameter beim Aufbrühen des Kaffees ermöglichen. Die Bedienung erfolgt über zwei Kipphebel für Heißwasser und Dampf, wodurch eine sehr präzise Regulierung ermöglicht wird. Dadurch ist ein absolutes Maximum an Qualität jeder Kaffeekreation zu erreichen.

Preislich liegt die Brezzera BZ10 im Schnitt bei 980EUR und fällt in diesem Punkt negativ auf.

Fazit

Beide Siebträgermaschinen sind absolut hochwertige Geräte und stechen mit bester Ausstattung hervor. Die Bezzera bietet durch eine etwas höhere Leistung jedoch noch mehr Geschmack im Kaffee und ist klar im Vorteil, wenn regelmäßig Schaum erzeugt werden soll. Insgesamt ist die Brezzera also knapper Sieger im Leistungsvergleich und bietet die Qualität, wie sie im professionellen Gastronomiebereich gefordert wird.
Durch die Qualität zwar absolut gerechtfertigt, jedoch trotzdem negativ auffallend ist der Preisunterschied. Die Bezzera ist mit 980EUR gegen 550EUR beinahe doppelt so teuer.